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<pre>Trotz des jüngsten Aufbäumens käme es deshalb keineswegs aus heiterem Himmel, sollte das nun anstehende Heimspiel schon wieder in eine ganz andere Richtung gehen: Andererseits könnte es dem VfL am Samstag dann aber doch zugutekommen, dass man derzeit auch in Mainz nur mit lauwarmem Wasser kocht.  <p> Die Bilanz des Neo-Coaches, der erst Anfang Oktober Tayfun Korkut ersetzt hat, ist alles andere als berauschend. In fünf Spielen gab es drei Pleiten und nur zwei Erfolge.  <p>  Umso bedenklicher ist es, dass der Spielplan die entschlossene Punkte-Hatz in den nächsten Wochen auf die Probe stellt: Sowohl in Leipzig als auch gegen Leverkusen sind die Aussichten des Teams zwar nicht hoffnungslos, von sicheren Siegen dürfte hier aber natürlich dennoch nicht auszugehen sein. <p> Darüber hinaus sorgt in Canstatt freilich auch der erste Saisonsieg gegen Mainz (1:0) für gute Laune. Zum einen, weil der erste Dreier gerade für einen Aufsteiger wie den VfB von immenser Bedeutung ist; zum anderen, weil dieser eine ganz besondere Geschichte erzählt. <p>  Somit reagierte der VfL mit einiger Verspätung auf die Lücke, welche im vergangenen Sommer der Verkauf der drei erfolgreichsten Torjäger aufgerissen hatte: Die Abgänge von Schürrle, Kruse und Dost wurden vor dem Start der Hinrunde offenkundig nicht angemessen kompensiert.  </pre>


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<pre>Das zeigte bereits die souveräne Vorstellung daheim gegen die Hertha, die immerhin ungeschlagen gen Norden gereist war.  <p> Diesbezüglich sorgt es lediglich für einen Schönheitsfleck, dass die plötzliche Verlässlichkeit nicht gerade innovativen offensiven Konzepten entspringt — vielmehr hat sich die zuletzt meist fehlerlos agierende Hintermannschaft zum Punkte-Motor entwickelt.  <p>  Zudem fühlen sich die Augsburger in Wolfsburg recht wohl. Von den bisherigen fünf Gastspielen in der Auto-Stadt haben sie nur eines verloren (im Oktober 2014 mit 0:1), aber zwei gewonnen — wie etwa in der vergangen Saison im April mit 2:0. Die anderen zwei Duelle endeten jeweils mit einem 1:1. <p> Dabei profitierten die Hessen zwar auch von den regelmäßigen Ausrutschern der Konkurrenz aus Leverkusen, Leipzig oder Hoffenheim, aber ohne ihre eigene Effizienz hätten sie es nicht so weit gebracht. <p>  Dass dies durchaus auch am Samstag gelingen kann, lässt die etwas erstaunlich ausfallende Bilanz erahnen; in den bisher in den Statistikbüchern vermerkten 15 direkten Vergleichen bekamen die Freiburger nur drei Niederlagen beigebracht.  </pre> 


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<pre> Vielmehr nötigt es seinen Mannen offensichtlich immer größere Verrenkungen ab, wenigstens dessen Status als ungeschlagenem Trainer zu verlängern: In der Veltins-Arena wurde jüngst das hierfür zur Verfügung stehende Zeitkontingent bereits bis zur allerletzten Sekunde ausgereizt.  <p> Am vergangenen Wochenende schafften die Werderaner ein Last-Minute-Remis in Berlin bei Hertha BSC.  <p>  für die magische 40-Punkte-Marke würde dem VfB am Samstag gegen Werder Bremen ein Punktgewinn genügen. Doch es ist anzunehmen, dass die Stuttgarter den Verbleib in der Bundesliga mit einem Heimsieg krönen wollen. <p>  Vielmehr scheint die Nullnummer und damit das Ende der Siegesserie die Konzentration bei den Bayern wieder erhöht zu haben. Unmittelbar danach folgte die 5:1-Gala in der Champions League gegen den FC Arsenal sowie ein klarer 4:0-Kantersieg über den VfB Stuttgart. <p>  Die Wettoption Doppelte Chance ist jene, die keinen Siegfavoriten haben, aber glauben, dass eine bestimmte Mannschaft nicht verlieren wird, eine gute Wettoption.  </pre>


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<pre> Der intern gehegte Wunschtraum vom Meistertitel ist dagegen längst geplatzt. Denn auf Tabellenführer Bayern München fehlen dem BVB — trotz Sieg im direkten Duell — schon jetzt satte zwölf Zähler.  <p> Auf der anderen Seite wollen die Stuttgarter nicht die zweite Niederlage hintereinander kassieren und nach der 0:3-Niederlage bei Borussia Dortmund wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.   <p> Wie groß der Kampf gegen den Titelkandidaten aus Dortmund war und mit welch Willen sich die Kölner gegen den BVB stemmten, zeigt die Statistik: 26 Fouls haben die „Geißböcke“ begangen, insgesamt gab es in dem Spiel sechs gelbe Karten und in der Nachspielzeit für Salih Ã–zcan sogar noch die „Ampelkarte“. <p>  Wir Wettfreunde sind allerdings der Ansicht, dass es die Bremer soweit erst gar nicht kommen lassen werden. Immerhin hat man schon im vorhergehenden Abstiegs-Duell mit Stuttgart bewiesen, mit brenzligen Situationen gut umgehen zu können.  <p> Natürlich sind die Stuttgarter dennoch gewillt, am Samstag ihre Hausaufgaben zu machen. Laut Sportdirektor Robin Dutt bestehe schließlich noch „eine Restchance, die wir unbedingt nutzen wollen.“  </pre>


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<pre> Zorniger selbst rückt hingegen nicht seine eigene Person, sondern den Teamgedanken in den Vordergrund. Um diesen zu stärken, soll auf die Stimmung Einzelner fortan keine Rücksicht mehr genommen werden. Wenngleich dies derzeit gut funktioniere, ist auch dem vormaligen Coach von RB Leipzig (2012-2015) bewusst, dass die aktuelle Harmonie erst mit Saisonbeginn so richtig auf die Probe gestellt wird.  <p> Ob Trainer Thomas Tuchel seinem „mental ausgelaugten“ (O-Ton Tuchel) Kapitän damit eine Denkpause auferlegen oder ihn doch nur aus der medialen Schusslinie nehmen wollte, sei erst einmal dahingestellt.  <p>  Schmidt ist der vierte Wolfsburg-Coach seit Oktober 2016 und auch er bringt die Kicker aus der Auto-Stadt nicht in die Erfolgsspur. Somit stellt sich die Frage, ob die Wolfsburger nicht fähig oder nicht willig sind, die Ideen und Forderungen der Trainer umzusetzen. <p>  Im Gespräch: der Ex-Bayer Takashi Usami (Gamba Osaka), Timm Klose (VfL Wolfsburg) sowie der österreichische Nationalspieler Aleksandar Dragovic (Dynamo Kiew).  <p> Trotz dieses warnenden Beispiels wollen die Wettfreunde hier jedoch keine konstruierten Parallelen überstrapazieren: für Schwarzmalereien haben die Wölfe bislang einfach viel zu vieles richtig gemacht.  </pre>


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